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Über Ökotest
Leser des ÖKO-TEST-Magazins dürfen weiterhin Bratwurst, Sauerkraut und Gummibärchen essen. Denn das ÖKO-TEST-Magazin ist kein neuer Miesmacher auf dem Markt, heißt es schon im Editorial der ersten Ausgabe. Dem ist ÖKO-TEST immer treu geblieben: Richtig gut leben lauten das Motto und der Untertitel des Heftes heute.
Um seinen Leserinnen und Lesern das zu ermöglichen, untersucht ÖKO-TEST alles, was man zum Leben braucht. Kosmetik und Babynahrung, Waschmittel und Wandfarben, Schmerzmittel und Laptops, Pommes frites und Rasenmäher. Dazu Finanzdienstleistungen, Versicherungen, Aktien und Altersvorsorge.
In jeder Ausgabe finden sich bis zu zwölf verschiedene Tests mit insgesamt mehr als 200 Produkten. Insgesamt hat ÖKO-TEST in den 25 Jahren seines Bestehens weit mehr als 100.000 Produkte untersuchen lassen.
Das Jahr 2010: 25 jähriges Jubiläum von Öktotest
Erfolge: 25 Jahre, 3.000 Tests, 100.000 Produkte
Als ÖKO-TEST im April 1985 zum ersten Mal erschien, gab es noch keine PCs, kein Internet, kein E-Mail. Dafür gibt es heute viele der Schadstoffe von damals nicht mehr - auch wenn neue Schadstoffe dazugekommen sind. Eine ÖKO-TEST-Erfolgsgeschichte:
Magazin 1985

Das erste ÖKO-TEST-Magazin erscheint im April 1985 mit den Tests Wasserfilter, Wein und Äpfel waschen. Seither hat Ökotest über 3.000 Tests durchgeführt und von Abbeizmitteln bis zu Zuckerersatzstoffen weit über 100.000 Produkte und Dienstleistungen unter die Lupe genommen.
Beim Test "Äpfel waschen" interessierte Öko-Test unter anderem, ob sich Blei von der Schale entfernen lässt. Das giftige Schwermetall stammte überwiegend aus bleihaltigem Benzin. Das wurde Jahre später durch unverbleites ersetzt und noch ein paar Jahre später verboten. Doch auch mit unverbleitem Benzin war Ökotest anfangs nicht zufrieden. Ein Test ergab, dass es große Mengen krebserregendes Benzol enthielt. Unsere Untersuchung löste eine kontroverse Diskussion aus - und endete in einer gesetzlichen Beschränkung der Benzolgehalte.
1986
Neueste Meldungen von Ökotest
News: Verkehrsverbot für Sophie la Girafe - Überwachungsbehörde erstattet Strafanzeige
Das CVUA bestätigt eine Untersuchung von ÖKO-TEST, die schon im vergangenen November ergeben hatte, dass die getestete Sophie la Girafe nicht verkehrsfähig war.
News: Health Claims - EU setzt 1.600 Werbeslogans auf rote Liste
Irreführende Werbung für Lebensmittel wird in der EU eingeschränkt. Rund 1.600 gesundheitsbezogene Slogans wurden verboten. Lediglich 222 wurden zugelassen.
News: Umbau - Neues Gesicht für Aldi Nord
Aldi Nord baut um. Dazu gehören eine Architektur mit viel Glas, eine neue Sortimentsanordnung und das überarbeitete Logo.
Hoppe hoppe Reiter! - Fahrradkindersitze sind die preiswerteste Mitfahrgelegenheit für Kinder. Aber nicht in jedem Modell sitzen die Kleinen sicher. Der Sitz von Polisport hat zu viel Cadmium intus.
Mäuse machen - Wer seinen Sprösslingen auch finanziell einen guten Start ins Leben ermöglichen möchte, sollte so früh wie möglich anfangen, Geld dafür zurückzulegen. ÖKO-TEST verrät, worauf Eltern achten müssen und wer die besten Konditionen bietet.
Ruhe - Ohrstöpsel schützen das Gehör vor bleibenden Schäden. Und sie helfen, die Nerven zu schonen, weil sie für Ruhe sorgen - sei es im Schlafzimmer, Großraumbüro oder Zug. Bei den meisten Stöpseln im Test ist nicht das Material das Problem, sondern die Dämmwirkung: Sie schirmen weniger stark ab, als der Hersteller verspricht.
Test: Vergleichsportale für Hausratversicherungen
www.irrefuehrung.de - Vergleichsrechner im Internet könnten helfen, die richtige Hausratversicherung zu finden. Leider geht es den meisten Anbietern darum nicht, wie unser Test zeigt.
Mehr Schutz lohnt - Eine Hausratversicherung ist in aller Regel unverzichtbar und am Markt gibt es einen beinharten Wettbewerb. Preise und Leistungen unterscheiden sich extrem, wie unser Test zeigt.
Nachwirkung: Kissen frei von Antimon und Aufhellern
Das Paradies Kissen Softy Tip Medium (34,95 Euro) zählte in unserem Kissentest (ÖKO-TEST 10/2011) eher zu den weniger empfehlenswerten Schlafunterlagen. Das hat sich geändert. Die Füllung enthält inzwischen keine umweltbelastenden optischen Aufheller mehr und giftiges Antimon nur noch in Spuren. Außerdem verwendet der Hersteller nun eine PVC-freie Verpackung aus Polypropylen. Damit es keine Verwechslungen gibt: Das verbesserte Kissen lässt sich anhand der Produktkarte vom alten Produkt ...
Nachwirkung: Weißmacher im Stillkissenbezug
An dem Lotties Stillkissen Bezug Spielsachen (ÖKO-TEST Ratgeber Kleinkinder 13:2011) hatten wir optische Aufheller moniert. Diese können im Zusammenspiel mit Sonnenlicht die Haut reizen, wenn sie mit dem Schweiß gelöst auf die Haut gelangen. Der Bezug "Spielsachen beige" werde zur Zeit in Österreich gewebt und anschließend nach den Kriterien des Internationalen Verbands der Naturtextilwirtschaft (IVN) ohne optische Aufheller bedruckt, schrieb uns das Unternehmen Lotties Naturtextilien ...
Nachwirkung: Schlechte Renten von Riester-Banksparplänen
ÖKO-TEST hat in den vergangenen Jahren mehrfach Riester-Bank-Sparpläne untersucht und empfohlen - dabei aber immer auf den Pferdefuß Rentenphase hingewiesen. Welche Konditionen die Bank dann bietet, ist bei Vertragsabschluss immer ungewiss. Denn der Gesetzgeber zertifiziert Verträge, bei denen die Konditionen für die Auszahlung erst zu Rentenbeginn festgezurrt werden. Damit - so kritisierte ÖKO-TEST - bürdet er den Sparern ein unkalkulierbares Risiko auf. Sichtbar wurde das in unserem ...
Nachwirkung: Dachdämmstoffe: Vieles hat sich gebessert
An der Dämmleistung der Dachdämmstoffe gab es in unserem Test 2009 wenig auszusetzen. Abzüge mussten wir vor allem für die enthaltenen Schadstoffe vergeben. Das Naturkorkgranulat Corktherm 040 von Zipse (75 Euro pro m2, um den Dämmstandard zu erzielen) war 2009 stark mit Bakterien und Pilzen belastet, die zum Teil auch noch lebensfähig waren. Das ist inzwischen nicht mehr der Fall. Das Produkt Climacell Standard von CWA (9 Euro) enthält inzwischen nur noch Spuren von Borverbindungen und ...
Nachwirkung: Reis: jetzt ganz ohne Mineralöl
Im Bonrisi Langkorn-Reis Parboiled Reis, lose hatte das beauftragte Labor Mineralöl nachgewiesen, das wahrscheinlich aus der Kartonverpackung übergegangen war. Anbieter Netto Marken-Discount änderte daraufhin den Karton und konnte die Belastung mit Mineralöl bereits deutlich senken (ÖKO-TEST 6/2011, Rubrik Nachwirkungen). Erfreulich, dass der Discounter sich damit nicht zufriedengab. Denn jetzt steckt der Reis in einem Folienbeutel und weist gar kein Mineralöl mehr auf. Keine Änderungen ...
Warum untersucht ÖKO-TEST auch Produkte und Dienstleistungen wie Riester-Renten, die nichts mit "öko" zu tun haben?
Themen: Ohrstöpsel - So haben wir getestet
So haben wir Ohrstöpsel getestet. Sie schützen das Gehör und helfen, die Nerven zu schonen. Bei den meisten Stöpseln im Test ist nicht das Material das Problem, sondern die Dämmwirkung.
